
Karl-Marx-Straße 18, 14532 Kleinmachnow
Die Kammerspiele an der Karl-Marx-Straße wurden 1936 bis 1938 als Lichtspielhaus gebaut, Bauherr und Betreiber war Karl Bornemann. Nachdem sein Sohn Wolfgang Bornemann 1961 mit seiner Familie in die Bundesrepublik geflohen war, wurde das Kino verstaatlicht und Anfang der 1970er Jahre umgebaut. Seit November 2012 führt die KulturGenossenschaft Neue Kammerspiele eG das Haus, die erste Kulturgenossenschaft Brandenburgs. Der große Saal hat bis zu 350 Plätze in historischen, fest eingebauten Reihen und drei Sofas in den Logen, projiziert wird digital und auf 35 mm. Der kleine Saal fasst bis zu 100 Plätze. Das Programm ist Arthouse mit Schwerpunkt auf europäischem Film und den großen Filmen der Vergangenheit, einige Filme laufen in OmU. Seit 2018 ist das Kino Mitglied von Europa Cinemas. Neben den Filmen stehen Lesungen, Musik und Theater auf dem Programm, alle Räume sind stufenfrei zugänglich.