
Filmfest Hamburg 2026
Zehn Tage lang zeigt Hamburg Ende September rund 120 neue Filme aus aller Welt, die meisten in der Originalfassung. Die 34. Ausgabe eröffnet am 24. September mit der Europapremiere von The Idiot(s) von Małgorzata Szumowska und Michał Englert.
Worum es geht
Das Filmfest Hamburg läuft seit 1992 und wird seit 2024 von Malika Rabahallah geleitet. Es ist kein Markt und kein Wettbewerb an erster Stelle. Es geht um die Filme, jeder ein- oder zweimal gezeigt, vor einem Publikum mit gewöhnlichem Ticket.
Das Programm verteilt sich auf fünf Kinos in der Innenstadt und im Westen der Stadt. KinoNow führt alle fünf, sodass ein Film von hier direkt zum Haus führt, das ihn zeigt, und zu dessen übriger Woche.
Die fünf Kinos
Jedes Festivalkino ist eines, das wir führen. Die Karte zeigt, wo sie liegen, vom Abaton nahe der Universität bis zum Studio Kino in Ottensen. Jede Karte öffnet die eigene Seite des Kinos und sein aktuelles Programm.

Das Abaton ist ein Programmkino am Allende-Platz in Hamburg, nahe dem Universitätsviertel und zwischen dem Bahnhof Dammtor und dem Grindelhof. Es hat mehrere Säle und zeigt eine kuratierte Mischung aus unabhängigem, europäischem und internationalem Kino, vieles davon in Originalfassung. Premieren, Sondervorstellungen und Filmfestivals laufen hier regelmäßig.
Zum Programm
Das CinemaxX am Dammtordamm ist Hamburgs größtes Multiplex und hat neunundzwanzig Säle; der Hauptsaal fasst über tausend Besucher vor einer 264 Quadratmeter großen Leinwand. Es liegt am Rand von Planten un Blomen, nahe dem Bahnhof Dammtor und dem Alten Botanischen Garten. Saal 1 ist mit MaxXimum Sound, MaxXimum 3D, HFR und 4K-Projektion ausgestattet und zeigt Premieren während des Hamburger Filmfests. Alle neunundzwanzig Säle projizieren digital in 4K, in mehreren stehen elektrische Liegesessel. Es ist der größte Kinobetrieb Norddeutschlands.
Zum Programm
Das Metropolis Kino in der Kleinen Theaterstraße in der Hamburger Innenstadt wird von der Kinemathek Hamburg betrieben, einem gemeinnützigen Verein, der auch ein Filmarchiv unterhält. Es liegt direkt neben der Hamburgischen Staatsoper. Drei bis vier Vorstellungen täglich zeigen klassische, seltene und Repertoire-Filme, dazu kommen Stummfilmkonzerte, Lesungen und Filmgespräche.
Zum Programm
Das Passage Kino steht an der Mönckebergstraße, Hamburgs Haupteinkaufsboulevard, an einem Standort, der seit dem frühen 20. Jahrhundert als Kino dient. In drei Sälen laufen Mainstream-Starts und ein ausgeprägtes Arthouse-Programm. Das Haus zeigt das Hamburg International Queer Film Festival und wöchentlich eine Sneak Preview in Originalfassung.
Zum Programm
Das Studio Kino in der Bernstorffstraße in Altona-Altstadt ist ein Stadtteil-Repertoirekino und zeigt Filme vorwiegend in Originalfassung mit Untertiteln. Auf der einzigen Leinwand laufen Arthouse- und Mainstream-Filme, dazu Premieren, Festivals und Sneak Previews. Im Foyer läuft Musik, das Haus selbst ist klein.
Zum ProgrammDas Programm
Rund 120 Filme laufen in zehn Sektionen. Zuletzt gehörten dazu Kaleidoscope für den internationalen Wettbewerb, Große Freiheit für das neue deutsche Kino, Voilà! für den französischsprachigen Film, Asiascope, Transatlantic, Vitrina, Televisionen für Serien und das MICHEL Kinder- und Jugendfilmfest.
Das vollständige Filmprogramm steht noch nicht fest. Es wird in den Wochen vor dem Festivalbeginn veröffentlicht. Die Sektionen, der Eröffnungsfilm und die Gäste unten sind das, was bislang bestätigt ist.
Die 34. Ausgabe eröffnet am 24. September mit der Europapremiere von The Idiot(s), Regie Małgorzata Szumowska und Michał Englert.
In diesem Jahr richtet das Festival seine Reihe Filmmakers in Focus auf Lucas Dhont und Małgorzata Szumowska.
Der Douglas-Sirk-Preis
Seit 1995 vergibt das Festival den Douglas-Sirk-Preis für ein bleibendes Verdienst um den Film und die Filmkultur. Er ist nach dem Regisseur Douglas Sirk benannt, geboren 1897 als Detlef Sierck in Hamburg-Eimsbüttel. Der Preis 2025 ging an die Brüder Dardenne.
Zum Festival gehen
Tickets gibt es auf der Seite des Festivals, an den Kinokassen und für die meisten Vorstellungen in der Originalfassung mit Untertiteln. Was in den zehn Tagen sonst in der Stadt läuft, sehen Sie im aktuellen Hamburger Kinoprogramm.
Angaben auf dieser Seite geprüft am 3. September 2026.