
Hardenbergstraße 29A, 10623 Berlin
Der Zoo Palast ist ein denkmalgeschütztes Kino an der Hardenbergstraße im westlichen Berliner Zentrum, wo 1915 an dieser Adresse das erste Lichtspielhaus eröffnete. Der heutige Bau wurde 1957 eingeweiht und diente bis 1999 als Hauptspielstätte des Berlinale-Wettbewerbs. Nach der Schließung 2010 wurde er umfassend saniert und im November 2013 mit sieben Sälen, rund 1.650 breiten Ledersesseln, Dolby-Atmos-Sound und 70mm-Analogprojektion wiedereröffnet. Zwei seiner Säle stehen unter Denkmalschutz. Jede Vorstellung beginnt mit einer hauseigenen Licht- und Wassershow.

Fast 800 Plätze im Stil der großen Filmpaläste der fünfziger und sechziger Jahre, mit edlen Stoffen und Hölzern, vier Vorhängen und einer großen Bühne. Projiziert wird doppelt in 4K-Laser, dazu Dolby Atmos, ein analoger 70-mm-Projektor und ein Wasservorhang; bei ausgewählten Vorstellungen läuft davor eine eigens für diesen Saal gebaute Show. Hier laufen die Premieren des Hauses. Bedienung am Platz in den Logen ab 13:30 Uhr.

Der zweitgrößte Saal des Hauses, mit schwerem roten Samt an den Wänden und hochwertiger heller Holzvertäfelung. Er hat einen eigenen Vorhang und eine kleine Bühne mit zwei Aufgängen; Leinwand und Saalgröße sind aufeinander abgestimmt. Projiziert wird digital in 2K. Bedienung am Platz in den Logen ab 13:30 Uhr.

Die Deckenkonstruktion erinnert an alte Theatersäle und wird von LED-Licht goldfarben angestrahlt. Schwere Stoffe an Wänden und Vorhang sind für den Raumklang gewählt, der Saal ist steil auf die Leinwand ausgerichtet, und der Reihenabstand liegt bei über 1,30 Metern. Projiziert wird digital in 2K. Bedienung am Platz in den Logen ab 13:30 Uhr.

Die Lichtkreise und der angedeutete Deckenleuchter sind eine Reminiszenz an das „Haus Vaterland“ am Potsdamer Platz. Schwere Stoffe für den Raumklang, steile Ausrichtung auf die Leinwand, über 1,30 Meter Reihenabstand; vor der ersten Reihe ist Platz genug für ein kleines Podium oder ein Rednerpult. Projiziert wird digital in 2K. Bedienung am Platz in den Logen ab 13:30 Uhr.

Der umlaufende Vorhang und die verteilten Lichtpunkte sind eine Verbeugung vor Gerhard Fritsche, der nach dem Krieg zahlreiche Berliner Kinos baute. Schwere Stoffe für den Raumklang, steile Ausrichtung, über 1,30 Meter Reihenabstand. Projiziert wird digital in 2K. Bedienung am Platz in den Logen ab 13:30 Uhr.

Viele Bücher, edle Hölzer und Stoffe, eine eigene Bar und stark reduzierte Platzanzahl. Der Betreiber sagt, seine Gäste vergleichen den Raum am ehesten mit einem großen Wohnzimmer oder der Bibliothek eines Kreuzfahrtschiffs. Bedienung am Platz in den Logen ab 13:30 Uhr.

Dieselbe Bibliotheksgestaltung wie Club A, mit Büchern, edlen Hölzern und eigener Bar. Der Betreiber weist darauf hin, dass bis auf dieses Clubkino alle Säle behindertengerecht ausgebaut sind. Bedienung am Platz in den Logen ab 13:30 Uhr.