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Thalia — Das Programmkino Potsdam

Rudolf-Breitscheid-Straße 50, 14482 Potsdam

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Das Thalia eröffnete am 16. Februar 1918 als „Thalia-Theater“. Der Kaufmann C. Annen ließ es in das frühere „Restaurant und Konzerthaus Nowawes“ einbauen, zur Eröffnung lief „Martha“, die erste deutsche Filmoper. Im April 1945 musste das Thalia wegen des Krieges schließen, der Saal blieb aber unversehrt, und noch im selben Jahr lief unter sowjetischer Kontrolle wieder Kino. Das Haus diente oft als Premierenkino: 1966 hatte „Spur der Steine“ von Frank Beyer hier seine Uraufführung, später „Pappa ante portas“ von Loriot. 1997 war das Thalia ein „Miniplex“ mit vier Sälen. Als 1999 das UCI am Potsdamer Hauptbahnhof öffnete, brachen die Besucherzahlen ein, und seit 2001 läuft das Thalia als Programmkino. 2016 bekam es dafür den Hauptpreis des Bundes für das beste deutsche Jahresfilmprogramm. 2025 war das Thalia eines von fünf Brandenburger Kinos in der höchsten Prämiengruppe des Kinoprogrammpreises Berlin-Brandenburg. Die vier Säle fassen 285, 177, 84 und 66 Plätze.

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