
Immermannstraße 39, 44147 Dortmund
Das sweetSixteen entstand aus einem Dortmunder Filmclub, der mit einem transportablen Projektor durch die Stadt zog (Kokerei Hansa, Rombergpark, Phoenixhalle), bevor er im Depot, der zum Kulturort umgenutzten früheren Straßenbahn-Hauptwerkstatt in der Nordstadt, ein leerstehendes Ersatzteillager mietete. Den Umbau samt selbstgebauter Podesterie erledigten die Mitglieder in Eigenregie, am 2. Oktober 2009 wurde eröffnet. Getragen wird das Kino nicht-kommerziell vom sweetSixteen-filmclub e.V.: ein Saal mit rund 140 Plätzen, drei Filme täglich an sechs Tagen der Woche, keine Werbung vor dem Film und ein Programm, das gespielt wird, ob es sich rechnet oder nicht. Der Name meint das 16-mm-Format, von dem der Verein etwa 3.000 Kopien hält und weiterhin projiziert. Die meisten Vorstellungen laufen synchronisiert, mittwochs die Originalfassung mit deutschen Untertiteln.