
Antonienstraße 21, 04229 Leipzig
Die Schauburg eröffnete 1928 am „Adler“, der wichtigsten Straßenkreuzung im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher, in einem Art-déco-Bau des Architekten Hermann Mäding. Der Bau steht unter Denkmalschutz, in der Denkmalliste als seltenes Zeugnis eines Filmtheaters der 1920er Jahre geführt. Damals fasste der Saal 917 Plätze; Anfang der 1960er Jahre erhielt das Haus als erstes Kino der DDR eine Cinerama-Anlage und wurde überregional als Panoramakino Schauburg bekannt. Umbauten 1995 und noch einmal von 2006 bis 2008 hinterließen drei Säle mit 221, 112 und 102 Plätzen, dazu ein Bistro im Eingangsbereich. Betrieben wird sie als Programmkino und Mitglied von Europa Cinemas: aktuelle Starts neben Arthouse-Titeln, Themenreihen, am Wochenende Familienvorstellungen und „Das Montagsoriginal“, ein fester Montagstermin für Filme in Originalsprache. Der übrige Spielplan läuft überwiegend auf Deutsch.