
Brückstraße 66, 44135 Dortmund
Die Schauburg eröffnete am 1. September 1912 an der Brückstraße 66 als Corso-Lichtspiele, hieß ein Jahr später Kammerlichtspiele und trägt seit 1921 ihren heutigen Namen. Ein Luftangriff zerstörte das Haus 1944 fast vollständig. Im Sommer 1945 lief provisorisch wieder Film, 1948 folgte die offizielle Wiedereröffnung. Mitte der 1970er Jahre wurde aus dem Rang ein zweiter Saal, nach dem Umbau 2002/03 fassen die beiden Säle 159 und 101 Plätze. Zum hundertsten Geburtstag 2012 kam die digitale Projektion, 2024/25 wurde sie durch Christie-Laserprojektoren ersetzt. Das Haus selbst nennt sein Programm eine Mischung aus Arthouse und Mainstream und ergänzt es um Festivals, SchulKinoWochen, Lesungen und Live-Veranstaltungen. In der Dortmunder Innenstadt ist es die dauerhafte Alternative zum Multiplex; die hier gelisteten Vorstellungen laufen auf Deutsch.