
Hohenzollernring 60, 50672 Köln
Das Rex am Ring wurde am 20. Mai 1928 am Friesenplatz als Lichtspiele des Westens eröffnet, der letzte große Kinoneubau der Kölner Stummfilmzeit und das einzige Haus der Stadt mit einer Kinoorgel. Am 1. August 1951 nahm es aus den Trümmern heraus unter dem heutigen Namen den Betrieb wieder auf, ab 1974 wurde es zum Schachtelkino umgebaut. Jahrelang war es mit über 1,77 Millionen Besuchern Deutschlands erfolgreichstes One-Dollar-Kino, ehe es 2008 auf Arthouse und deutschen Film umschwenkte. Ein durch Wasserschaden und Bauauflagen verzögerter Umbau hielt es drei Jahre geschlossen, bis zum 17. August 2017. Heute hat es sieben Säle mit 34 bis 236 Plätzen am Hohenzollernring und wird zusammen mit dem Metropolis als Teil der Lichtblick-Gruppe betrieben. Neustarts laufen hier mit langen Nachspielzeiten, dazu einmal im Monat freitags Klassiker. Etwa ein Viertel der kommenden Vorstellungen ist Originalfassung mit Untertiteln.