
Elsässer Straße 26, 46045 Oberhausen
Die Lichtburg entstand 1930/31 auf Betreiben von vier Oberhausener Kaufleuten nach Plänen des Architekten Karl Kirschfink, ein Kinovarieté mit etwa 1.400 Plätzen. 1943 wurde das Haus ausgebombt, der von Hanns Rütgers entworfene Neubau eröffnete am 13. Mai 1952 an der Elsässer Straße mit 872 Plätzen. Mitte der fünfziger Jahre kam mit dem Gloria ein zweiter Saal hinzu. Heute sind es fünf Säle mit zusammen rund 850 Plätzen, jeder eigen ausgestattet. Im Februar 1962 wurde hier das Oberhausener Manifest verlesen, und seit 1998 ist das Kino Festivalzentrum der Internationalen Kurzfilmtage. Unter Petra Rockenfeller mischt sich ins Programm aus aktuellen Filmen viel Reihenarbeit: europäische Filmabende, Dokumentarfilme mit lokalen Partnern, die queeren Homochrom-Vorstellungen, Kinder- und Schulkino. Die regulären Vorstellungen laufen in unseren Daten auf Deutsch.