
Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück
Die Lagerhalle ist das Lagergebäude der Eisenwarengroßhandlung Rudolph Richter, die 1972 ihr Lager aus der Osnabrücker Altstadt verlegte. Im Dezember 1974 kaufte die Stadt das Haus für 465.000 DM. Der Umbau begann im Februar 1976 mit 600.000 DM Konjunkturmitteln des Bundes, die nicht alle Kosten deckten. Am 12. Dezember 1976 öffnete das Kultur- und Kommunikationszentrum, getragen vom gemeinnützigen Verein LAGERHALLE e.V., der es seit einem Vertrag vom November 1976 im Auftrag der Stadt führt. Das Kino nahm im Frühjahr 1977 seinen Spielbetrieb auf. Es entstand im Umfeld der damaligen kommunalen Filmbewegung. Weil im Haus auch Konzerte und Kabarett laufen, wird das Filmprogramm tageweise statt wochenweise angesetzt. Gezeigt wird im Saal, der bestuhlt bis zu 220 Personen fasst. Das Kino ist Spielort des European Media Art Festival, und den Kinoprogrammpreis der nordmedia für nichtgewerbliche Filmtheater bekam es im Juni 2026 erneut, für das Programm des Jahres 2025.