
Hannoversche Straße 30F, Gebäude 11, 29221 Celle
Das Kino achteinhalb ist ein ehrenamtlich geführtes, gemeinnütziges Programmkino in Celle. Es liegt in Gebäude 11 auf dem Gelände der CD-Kaserne an der Hannoversche Straße 30F. Der Verein wurde Anfang 1995 gegründet und finanziert seinen Spielbetrieb ohne öffentliche Förderung über Eintritt und Beiträge. Der Name spielt auf Federico Fellinis Film 8½ (Otto e mezzo) von 1963 an. Das Kino hat einen einzigen Raum, in dem Leinwand, Sessel und Theke stehen. Der Projektor läuft hinter Glas und ist dabei für alle sichtbar. In der Mitte jedes Films gibt es eine etwa 15-minütige Pause zum Wechseln der Filmspule. Gezeigt werden vor allem aktuelle Filme aus dem gehobenen Programmkinosegment, das feste Programm läuft freitags und samstags um 20.30 Uhr. Für seine Programmarbeit wurde das Haus mehrfach mit Landesfilmprogrammpreisen ausgezeichnet.
Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.