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filmforum Duisburg

Dellplatz 16, 47051 Duisburg

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Marlene Dietrich blickt von der Fassade am Dellplatz auf das wartende Publikum. 1970 stimmten die Duisburger Ratsmitglieder als erste in Deutschland für ein Kommunales Kino, am 27. September desselben Jahres eröffnete das filmforum mit dem sowjetischen Film „Wenn die Kraniche ziehen“. 1980 fand es ein eigenes Heim am Dellplatz, in einem Haus von 1873, das nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde und seit den späten 1940er Jahren ein Kino beherbergte. Die beiden Säle heißen filmforum, mit 179 Plätzen, und filmstudio, mit 90. Neben aktuellen Arthaus-Filmen laufen Programme aus dem eigenen Archiv, das Material zu rund 11.000 Filmtiteln umfasst. Die Film- und Medienstiftung NRW zeichnet das Programm seit 2005 aus. Jeden November ist die Duisburger Filmwoche zu Gast, das 1977 gegründete Dokumentarfilmfestival. Barrierefrei ist das Haus nicht: von der Kasse sind es 23 Stufen bis zum großen Saal und 40 bis zum kleinen.

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