
Ostertorsteinweg 105, 28203 Bremen
Ein Saal mit 120 Plätzen am Ostertorsteinweg, gegründet am 7. November 1969 als erstes Programmkino Deutschlands. Zuvor liefen in den Räumen ab 1934 die Kammer-Lichtspiele von Gretel und Otto Draber; sieben Bremer Filmleute, darunter Gert Settje und Lore Bertuleit, machten daraus ein Kino, das sein Programm selbst auswählte statt zu spielen, was der Verleih schickte — seither sammelt das Haus Programmpreise des Bundes und des Landes. 1972 gehörte es zu den Gründern der Arbeitsgemeinschaft Kino, des bundesweiten Verbunds unabhängiger Kinos; 1973 wurde hier das Bremer Kommunalkino gegründet, das bis zum Umzug nach Walle 1993 blieb. Jahrzehntelang führte die Familie Settje das Kino, seit September 2023 gehört es dauerhaft zur Schauburg Kino GmbH. Kino und Heldenbar teilen sich das Foyer. Straßenbahn 2, 3 und 10 bis Sielwall.