
Roßmarkt 7, 60311 Frankfurt am Main
Das Cinéma eröffnete am 31. August 1956 am Roßmarkt 7, wenige Schritte von der Hauptwache entfernt, mit einem einzigen grau-goldenen Saal von rund 400 Plätzen. Das Haus bezeichnet sich selbst als Frankfurts letztes verbliebenes Innenstadtkino aus der Wirtschaftswunderzeit. Von den Gründern Paula und Uwe Mewes ging es an die UFA Theater AG, die es bis zur Insolvenz der Kette betrieb, stand Mitte der 2000er eine Weile leer und wurde 2016 zum ersten Haus von Christopher Bauschs Arthouse Kinos Frankfurt. Heute sind es drei Säle: die Lumière mit 218 barrierefreien Plätzen, in der die Premieren laufen, das Cine-Studio mit 115 und das Cine-Petit mit etwa 60. Die Bar ist wie ein französisches Bistro der 1920er eingerichtet, es gibt Quiche, Macarons und Weine aus der Region. Es ist das meistbespielte und zugleich massentauglichste Haus der Gruppe. Die Arthouse-Starts laufen hier überwiegend auf Deutsch, nur ein kleiner Teil des Spielplans untertitelt statt synchronisiert.