
Böttcherstraße 4, 28195 Bremen
88 Plätze in acht Reihen, klimatisiert, hinter der Fassade von Bernhard Hoetgers Haus des Glockenspiels in der Böttcherstraße; gespielt wird hier seit 1930. Im Oktober 1944 brannten erstes und zweites Obergeschoss nach britischem Bombenabwurf aus, der Lebensbaum wurde dabei größtenteils zerstört und 1945 nicht wiederhergestellt — Hoetgers Darstellung eines arischen Christus war nicht mehr tragbar. Die Räume hinter der Fassade wurden als Theater und als dieses Kino wiederaufgebaut, die Fenster zur Straße für die Dunkelheit zugemauert. Digitale DCI-Projektion seit 2011. Gezeigt werden vor allem europäische Filmspezialitäten; das Jahresprogramm wurde wiederholt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ausgezeichnet. Zum Haus gehört eine Lounge mit eigener Getränkekarte. Es ist das kleinste der vier Bremer Kinos des Betreibers; Linie 6 oder Bus 24 und 25 bis Domsheide.